Kimberley Boettger-Soller, Mezzosopran

Die Mezzosopranistin Kimberley Boettger-Soller wurde als Tochter von Musikern in Freiburg im Breisgau geboren. Ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei Prof. Gudrun Schröfel im Institut zur Frühförderung musikalisch Hochbegabter an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Von 2008 bis 2015 studierte sie an der Universität der Künste Berlin bei Prof. KS Julie Kaufmann, Prof. Axel Bauni und Prof. Eric Schneider. Ihre szenische Ausbildung erhielt sie u. a. bei Prof. Dagny Müller und Prof. Frank Hillbrich. Während ihres Studiums war sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes, sowie im Förderprogramm Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V. Meisterkurse bei Hedwig Fassbender und Elisabeth Glauser ergänzten ihre Ausbildung. 2013 gewann sie den 2. Preis beim Paula-Salomon-Lindberg-Wettberwerb „Das Lied“ in Berlin. Mit ihrer Duopartnerin Melissa Gore gewann sie 2015 den 1. Preis in der Kategorie „Liedduo“ beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne in Graz. Als Liedsängerin konzertierte sie bei rennomierten Festivals wie dem Würzburger Mozartfest, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker und dem Kissinger Sommer.

Ihr erstes Opernengagement erhielt sie 2011 beim Festival Opera Barga in der Toskana unter der Leitung von Federico M. Sardelli. 2015 debutierte sie als Cherubino in Mozarts Le Nozze di Figaro bei der Jungen Oper Schloss Weikersheim unter der Leitung von Bruno Weil. In der Spielzeit 2016/17 war sie festes Ensemblemitglied am Landestheater Niederbayern. Dort war sie unter anderem als Fuchs in Das schlaue Füchslein zu erleben. Seit der Spielzeit 2017/18 sie festes Mitglied im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein und lebt in Düsseldorf. Dort singt sie erneut Cherubino, außerdem Hänsel in Humperdincks Märchenoper, Tisbe in La Cenerentola und Wellgunde in Das Rheingold.

©Foto: Elisabeth Hardenberg